Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel werden eingesetzt um unseren Organismus eine erhöhte Nährstoffzufuhr zu garantieren. Die Popularität solcher Mittel ist besonders seit den 70er und 80er Jahren stetig am steigen. Zu dieser Zeit hat man begonnen zu erkennen, wie wichtig vor allem Vitamine und Spurenelemente für unseren Körper sind. Mit zunehmender Industrialisierung der Nahrungsmittelproduktion ist auch der Nährstoffgehalt dieser immer weiter zurückgegangen, wodurch auch der Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln immer weiter gewachsen ist.

Nahrungsergänzungsmittel

Definition:

Der deutschen Nahrungsergänzungsmittelverordnung (NemV) zufolge sind Nahrungsergänzungsmittel definiert als ein Lebensmittel das:

  • dazu dient die natürliche Nahrung zu ergänzen
  • ein Konzentrat von Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit physiologischer oder ernährungsspezifischer Wirkung
  • in dosierter Form als Tabletten, Kapseln, Tropfen, Pastillen, und anderen ähnlichen Darreichungsformen in den Verkehr gebracht wird.

Rechtlich gesehen fallen Nahrungsergänzungsmittel in die Klasse der Lebensmittel, und unterstehen somit  dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB). Bis ins Jahr 2004 waren alles zugelassenen Vitamine und Mineralstoffe in Artikel 1 und 2 Aufgeführt. Am 23. Oktober 2013 kam es zu einer Gesetzesänderung. Seitdem werden alle zugelassenen Stoffe im § 3 auf die Anhänge I und II der Verordnung 2002/46/EG der Fassung vom 5. Dezember 2011 verwiesen. ALs weitere Zusatzstoffe sind daneben ausschließlich Lebensmittel spezifische Rohstoffe gemäß LFGB und Novel-Food-Verordnung zugelassen.

Anwendungsgebiete:

Nahrungsergänzungsmittel zum Abnehmen

Einer der Hauptanwendungsgebiete von Nahrungsergänzungsmitteln ist das Abnehmen. Solche mittel können auf unseren Organismus ganz unterschiedliche Wirkungen haben, ihr Zweck ist jedoch stets der gleiche, der Gewichtsverlust. Eine Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln die uns beim Abnehmen unterstützen sollen sind zum Beispiel sogenannte Fatburner. Diese sollen unseren Organismus darin unterstützen die Fettverbrennung anzukurbeln. Dies geschieht meistens durch die Stimulierung unseres Stoffwechsels. Ist dieser erhöht, so hat unser Körper automatisch einen höheren Energieumsatz, und greift dadurch verstärkt auf seine Fettreserven zu. Ein weiterer Effekt den Nahrungsergänzungsmittel auf uns haben können um das Abnehmen zu unterstützen ist, dass sie unser Hungergefühl senken. Wenn wir weniger Kalorien zu uns nehmen, kann unser Körper auch automatisch weniger Fett anlagern.

Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau

Nahrungsergänzungsmittel die dem Muskelaufbau dienen, können ebenfalls auf verschiedene Arten wirken. Das Prinzip dahinter ist häufig eine erhöhte Zufuhr von Kalorien, oder die bessere Verwertung der durch die natürliche Nahrung aufgenommenen Kalorien. Es gibt auch solche Mittel die hormonähnlich wirken können. Meistens werden  Proteine oder Aminosäuren dazu verwendet um den Muskelaufbau zu fördern. Um ausreichend Kalorien einzunehmen werden solche Nahrungsergänzungsmittel häufig mit der erhöhten Zufuhr von Kohlenhydraten kombiniert. Nehmen wir zu Proteinen und Aminosäuren nicht ausreichend Kohlenhydrate ein, verwendet der Körper diese zur Energieproduktion und nicht zum Muskelaufbau. Ein sehr beliebtes Präparat dass vor allem im Kraftsport dazu verwendet wird den Muskelaufbau zu verbessern ist Kreatin.  Dieses unterstützt den Muskelaufbau aber nicht direkt, sondern lagert lediglich mehr Wasser in die Muskeln ein wodurch dieser Größer wird, und der betreffenden Person die Möglichkeit gibt härter zu trainieren und dadurch das Wachstum zu steigern.

Nahrungsergänzungsmittel im Sport

Nahrungsergänzungsmittel im Sport haben immer den Zweck die Leistung zu steigern. Welches Mittel dabei eingenommen wird, hängt von der Sportart und der zur verbessernden leistung ab. Während man im Laufsport eher zu Mitteln greift welche die Ausdauer erhöhen, greift ma im Bodybuilding eher zu Nahrungsergänzungsmitteln die das Muskelwachstum fördern. Ein problematische Spezialfall solcher Mittel im Sport sind sogenannte Anabolika, allgemein auch als Dopingmittel bekannt. Diese sind meistens illegal und der Gebrauch häufig von schweren gesundheitlichen Problemen begleitet. Doping ist vor allem im Spitzen- und Profisport sehr weit verbreitet, da es dort immer öfter zu Spitzenleistungen kommen muss um gute Ergebnisse zu erzielen. Aber auch im Breitensport finden Dopingmittel immer größeren Zuspruch. Der wohl üblichste Dopingmissbrauch ist der im Bodybuilding. Hier wird mit Hilfe von Testosteron oder Wachstumshormonen das Muskelwachstum auf ein unnatürliches Maß angehoben.

Nahrungsergänzungsmittel für Vegetarier

Vegetarier haben ganz eigene Ansprüche an Nahrungsergänzungsmittel. So sind zum Beispiel Kapselhüllen oftmals aus Rinder- oder Schweinegelatine hergestellt. Auch Proteinpulver hat oft einen tierischen Ursprung. Für Vegetarier wird spezielles Proteinpulver aus Pflanzen, etwa Soja hergestellt. Es gibt auch spezielle Kapselhüllen für Vegetarier. Diese sind entweder aus Cellulose, oder einem künstlich erzeugten Polymer hergestellt.

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder

Mit der zunehmenden Verbreitung von Nahrungsergänzungsmitteln hat sich auch die Abgabe dieser an Kinder weit verbreitet. Meistens sollen mit der Abgabe dieser Mittel an Kinder Mangelerscheinungen entgegengewirkt werden. Es ist aber generell davon abzuraten dass Kinder solche Mittel einnehmen, da ihr Organismus auf eine mögliche falsche Dosierung sehr viel sensibler reagiert als Erwachsene. Bevor sie also Nahrungsergänzungsmittel ihren Kindern verabreichen, sollten sie unbedingt vorher einen Arzt konsultieren. Kinder sollten in der Regel dazu in der Lage sein ihren Nährstoffbedarf mit natürlicher Nahrung zu decken. Die Einnahme macht für Kinder nur dann wirklich Sinn, wenn diese an einem Krankheitsbild leiden welches die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln benötigt, oder wenn eine akute Mangelerscheinung eines bestimmten Nährstoffes vorliegt. Auf jeden Fall muss dies vorher von einem Arzt bestätigt werden um gesundheitliche Risiken für ihr Kind zu minimieren.

Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in der Schwangerschaft ist weit verbreitet und dennoch ein sehr sensibles Thema. Besonders Vitamine und Mineralstoffe sind in der Schwangerschaft sehr beliebt. Grund dafür ist, dass der Nährstoffbedarf während der Schwangerschaft stark erhöht ist, und dieser sehr oft nicht mehr durch die natürliche Nahrung abzudecken ist. Sollten schwangere Frauen zu wenige Nährstoffe einnehmen, kann dies sehr schnell zu schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen für Mutter und Kind führen. Besonders weit verbreitet ist ein akuter Eisen- oder Vitamin-D-Mangel. In solchen Fällen macht die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln Sinn und ist wichtig. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die falsche Einnahme, und vor allem eine falsche Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln in der Schwangerschaft gefährlich sein kann. Der Organismus von ungeborenen Kindern ist noch nicht dazu in der Lage mit erhöhten Nährstoffdosen umzugehen, weshalb diese sehr schnell toxisch wirken können. Wenn sie also der Meinung sind dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in der Schwangerschaft für sie in Frage kommt, so sollten sie vorher unter allen Umständen einen Arzt um Rat fragen.

Nahrungsergänzungsmittel in der Stillzeit

In der Stillzeit ist, gleich wie in der Schwangerschaft, unser Nährstoffbedarf stark erhöht. Die Mutter muss das neugeborene Kind über die Muttermilch mit allen essentiellen, also lebenswichtigen, Nährstoffen versorgen, und diese deshalb auch vermehrt einnehmen. Aber auch hier müssen sie beachten, dass sie die aufgenommenen Nährstoffe mit der Muttermilch direkt an das Kind weitergeben. Die Dosierung ist dabei zwar nicht mehr so wichtig wie in der Schwangerschaft, da sich das Kind nicht mehr den gleichen Blutkreislauf mit der Mutter teilt, allerdings kann die falsche Einnahme auch hier zu Problemen führen. Eine subjektive Unverträglichkeit des Kindes auf bestimmte Nährstoffe ist in diesem Lebensabschnitt meistens noch nicht bekannt, aber dennoch zu beachten und durch einen Arzt kontrollieren zu lassen.

Nahrungsergänzungsmittel für die Haare

Eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen ist nicht nur für unsere Gesundheit essentiell, sondern sie beeinflusst auch unser äußeres Erscheinungsbild. Viele Mangelerscheinungen äußern haben auch einen Einfluss auf die Gesundheit unserer Haare. Ein Biotinmangel zum Beispiel kann sogar zu Haarausfall führen. Das ist auch der Grund dafür warum sich viele Inhaltsstoffe die sich in Nahrungsergänzungsmitteln finden, auch Pflegeprodukten wie etwa Shampoos oder Cremes beigemengt sind. Vor allem Vitamine und Spurenelemente finden sich in solchen pflegenden Produkten. Mangelerscheinungen können aber nicht nur zu Haarausfall führen, sondern sie beeinflussen auch das Erscheinungsbild der Haare. Diese können durch einen akuten Mangel spröde, brüchig und glanzlos erscheinen. Haare die ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind, haben ein sehr viel gesünderes Aussehen. Das Aussehen der Haare verändert sich dabei jedoch nicht sofort, sondern stark zeitversetzt. Das bedeutet, dass ihre Haare auf einen akuten Mangel erst nach mehreren Wochen reagieren.

Nahrungsergänzungsmittel für die Haut

Auch für unsere Haut ist eine ausreichende Nährstoffversorgung essentiell. Eine Unterversorgung kann die unterschiedlichsten Probleme mit sich bringen. Sind wir zum Beispiel nicht ausreichend mit Vitaminen versorgt, so kann unsere Haut sehr schnell rissig und trocken werden. Eine schlechte Mineralstoffversorgung zieht häufig die Ausbildung von Akne nach sich. Unsere Haut reagiert dabei sehr viel schneller auf einen Mangel als unsere Haare. Dadurch kann unsere Haut auch sehr gut als Indikator für unsere Gesundheit dienen. Die Nährstoffe die sich in Nahrungsergänzungsmitteln befinden sind häufig auch in pflegenden Hautcremes und Lotionen verarbeitet. Dadurch können die Wirkstoffe sehr viel schneller an ihren Einsatzort gebracht werden um dort ihre Wirkung zu entfalten.

Nahrungsergänzungsmittel bei Diät

Nahrungsergänzungsmittel sind oft ein fixer Bestandteil einer Diät. Die Effekte die das eingenommene Präparat dabei erzielen soll, sind ganz Unterschiedlicher Art. Es gibt zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel die lediglich unser Hungergefühl senken sollen, und somit nur die Menge der eingenommen Kalorien zu senken. Wieder andere Mittel wirken sich direkt auf die Fettverbrennung aus, die sogenannten Fatburner. Sie wirken meistens aktivierend auf unseren Stoffwechsel, und fördern dadurch die Verbrennung von Kalorien. Wieder andere Nahrungsergänzungsmittel wirken lediglich adstringierend. Sie wirken gegen überflüssige Wassereinlagerungen in unserem Fettgewebe. Wenn sie Nahrungsergänzungsmittel unterstützend zu ihrer Diät einnehmen wollen, so sollten sie unbedingt darauf achten das eingenommene Mittel mit ihrer Diät abzustimmen

Nahrungsergänzungsmittel für den Hund

Mit der zunehmenden Verbreitung von Nahrungsergänzungsmittel hat sich ihr Gebrauch auch für unsere Haustiere etabliert. Im Handel finden sich zahlreiche Produkte für ihren Hund, ihre Katze und so ziemlich jeden anderen Vierbeiner. Wenn sie Nahrungsergänzungsmittel etwa ihrem Hund verabreichen wollen, so sollten sie unbedingt speziell dafür hergestellte Produkte verwenden. Viele Menschen machen den Fehler, dass sie ihre eigenen Nahrungsergänzungsmittel an ihre Haustiere weitergeben. Für Menschen konzipierte Mittel sind jedoch komplett anders dosiert als Nahrungsergänzungsmittel für Tiere. Dadurch ist auch die Gefahr einer Überdosierung sehr viel höher.

Die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel:

Eisen

Eisen zählt zu den sogenannten essentiellen Spurenelementen. Eisen spielt in unserem Körper eine sehr wichtige Rolle bei der Zellatmung. Unser Körper benötigt das Spurenelement vor allem zur Produktion von Hämoglobin das in den roten Blutkörperchen vorkommt. Durch Hämoglobin wird Sauerstoff aus der Lunge über die Blutbahn zu den Zellen transportiert. Die Vorsilbe “Häm” ist bereits ein Hinweis darauf dass in dem Molekül Eisen enthalten ist. Durch die große Bedeutung die Eisen für unseren Organismus hat wirkt sich auch ein akuter Eisenmangel extrem negativ auf unsere Gesundheit aus. Wenn der Eisenmangel länger andauert, so kann er auch zur Anämie (Blutarmut) führen. Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement von essentieller Bedeutung um das ungeborene Kind nicht zu schädigen. Wenn sie mehr über Eisen, seine Wirkung und Dosierung erfahren wollen, so lesen sie bitte unseren Artikel über Eisentabletten.

MSM

MSM ist die Abkürzung für “Methylsulfonylmethan”, welche man umgangssprachlich auch als organischen Schwefel bezeichnet. MSM ist in unserem Körper an den unterschiedlichsten Stoffwechselreaktionen beteiligt. MSM soll eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung haben. Es soll sich außerdem positiv bei Gelenkproblemen und Problemen mit dem Verdauungstrakt auswirken. Ob die Einnahme von MSM Produkten sinnvoll ist, ist umstritten, da in Europa eine ausreichende Versorgung mit MSM über die natürliche Nahrung erzielt wird. Wenn sie mehr über den organischen Schwefel erfahren wollen, so lesen sie unseren Artikel über MSM Kapseln.

Zink

Auch Zink zählt man zu den essentiellen Spurenelementen. Es ist besonders wichtig zur Ausbildung gesunder Nägel ,Haare und Haut. Zink ist in unserem Körper bei den unterschiedlichsten Prozessen beteiligt, so spielt es etwa eine Schlüsselrolle im Zellwachstum, und ist fixer Bestandteil des Enzyms RNA-Polymerase. Auch in unserem Stoffwechsel spielt Zink eine sehr wichtige Rolle, so ist es etwa sehr wichtig für unseren Fett-, Zucker-, und Eiweißstoffwechsel.  Auch Viele Hormone benötigen Zink um in unserem Körper effizient arbeiten zu können. Zink ist auch Bestandteil sogenannter Zinkfingerproteine, welche wichtige transkriptionsfaktoren sind. Wenn sie mehr über diesen Wirkstoff erfahren wollen, so lesen sie unseren Artikel über Zink Tabletten.

Omega 3

Omega 3 Fettsäuren zählt man zu den sogenannten “essentiellen Fettsäuren”. das bedeutet dass unser Körper sie zum Überleben braucht, aber nicht selber herstellen kann. Omega 3 Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fette, und somit äußerst gesund. Sie sind vor allem in Fisch enthalten. Omega 3 Fettsäuren spielen eine entscheidende Rolle in unserer Hirntätigkeit. Früher war es noch üblich Kindern den gefürchteten und übel schmeckenden Lebertran für eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren, zu verabreichen. Häute sind im Handel zahlreiche Präparate zur Substitution der Fettsäuren erhältlich. Wenn sie mehr zu den Omega 3 Fettsäuren erfahren wollen, so lesen sie unseren Artikel über Omega 3 Kapseln.

OPC

OPC ist die Abkürzung für “oligomere Procyanidine” und wohl eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel überhaupt. Oligomere Procyanidine sollen die Wirkung von Vitamin A, C und E verstärken, und zudem noch eine ausgeprägte antioxidative und entzündungshemmende Wirkung haben. Besonders reich an oligomeren Procyanidinen sind Traubenkerne, Kokosöl, und die Häutchen von Erdnüssen. Ob die Einnahme von OPC als Nahrungsergänzungsmittel wirklich positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat ist bis heute nicht wissenschaftlich erwiesen.  

Q10

Q10 ist die Kurzbezeichnung für Ubiquinon-10, auch als Coenzym-10 bekannt. Das Coenzym ist ein essentieller Bestandteil in der körpereigenen Energieproduktion. Genauer gesagt spielt Q10 die entscheidende Rolle bei der oxidativen Phosphorylierung, bei der ca. 90% der körpereigenen Energie erzeugt wird. Q10 wird teils über die Nahrung aufgenommen, aber teilweise auch von unserem Organismus selbst produziert. Q10 ist ein sehr beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, obwohl seine Wirkung als Nahrungsergänzungsmittel bis heute noch nicht wissenschaftlich bestätigt worden ist. Beliebt ist Q10 auch in Hautcremes. Hier soll es wegen seiner antioxidativen Wirkung vor freien Radikalen schützen und so den Alterungsprozess unserer Haut verlangsamen. Ubichinon findet man vor allem in den Organen (Leber), öligem Fisch (Sardinen, Makrelen), Hülsenfrüchten und Sesamsamen.

Vitamine

Vitamine sind Stoffe die unser Körper nicht zur Energiegewinnung, sondern für andere lebenswichtige Prozesse in unserem Körper benötigt. Unser Körper kann Vitamine nicht selbst herstellen, deshalb müssen wir sie ihm mit der Nahrung zuführen. Allgemein unterteilt man Vitamine in “fettlösliche” und “nicht fettlösliche” Vitamine. Chemisch gesehen stellen Vitamine keine einheitliche Stoffgruppe dar, so ist auch die genaue Definition was ein Vitamin genau ist diskutabel. Heute zählt man fix 13 verschieden Stoffe zu den Vitaminen. Manche von diesen Stoffen nehmen wir als sogenannte Provitamine auf. Das bedeutet, dass sie erst nach der Einnahme von unserem Körper in eine verwertbare Form gebracht werden. Häufig wechselwirken Vitamine in unserem Körper mit Mineralstoffen. So ist etwa das richtige Verhältnis von Vitamin K2 und Vitamin D3 essentiell für einen gesunden Calciumstoffwechsel. Vitaminmangel kann zu schwerwiegenden Problemen in unserem Organismus führen, deshalb ist eine ausreichende Versorgung äußerst wichtig.

Aminosäuren

Aminosäuren sind die kleinen Bausteine der Proteine. Kennzeichnend für Aminosäuren ist, dass ihr Molekülgerüst eine sogenannte Aminogruppe, und eine Carbonsäuregruppe aufweist. Wenn wir Proteine zu uns nehmen, so spaltet unsere Körper diese in Aminosäuren auf, und setzt sie wieder zu körpereigenen Proteinen zusammen. Aminosäuren werden häufig im Kraftsport verwendet um einen Muskelzuwachs zu erzielen. Wenn man Aminosäuren statt Proteine als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, so hat dies den Vorteil dass sie für den Körper schneller zur Verfügung stehen, da sie nicht erst gespalten werden müssen. Unserem Körper stehen für die Proteinsynthese 21 verschiedene Aminosäuren zur Verfügung, diese nennt man auch “proteinogene Aminosäuren”. Insgesamt gibt es jedoch ca. 400 verschiedene Aminosäuren, jedoch bei weitem nicht alle sind für unseren Körper von Bedeutung.

Interessantes zu Nahrungsergänzungsmitteln

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Wie der Name schon verrät, eignen sich Nahrungsergänzungsmittel lediglich dazu eine nicht perfekte Ernährung zu ergänzen. Wenn ihre tägliche Ernährung die ausreichende Zufuhr eines bestimmten Wirkstoffes nicht zulässt, so kann die Einnahme von künstlichen Präparaten sinnvoll sein. Ein bekanntes Beispiel dafür sind zum Beispiel Veganer. Da sie über ihre pflanzliche Nahrung sehr wenig Vitamin B12 einnehmen, hat sich die Substitution bei Veganern etabliert. Auch bei einem akuten Mangel eines bestimmten Nährstoffs ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll. Die Mittel eignen sich allerdings nicht für den langfristigen Gebrauch, und sollten auch niemals als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung dienen.

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel schädlich?

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wird vor allem dann problematisch wenn sie als Ersatz für natürliche Lebensmittel verwendet werden. Auch eine falsche Dosierung, oder ein nicht passender Lebensabschnitt wie etwa eine Schwangerschaft kann dazu führen dass Nahrungsergänzungsmittel ihren eigentlichen Sinn verlieren und schädlich wirken. Nahrungsergänzungsmittel können auch dann schädlich wirken wenn sie in der falschen Kombination eingenommen werden, da es durchaus zu Wechselwirkungen kommen kann. Sie sollten vor jeder Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vorsichtshalber einen Arzt um Rat fragen.

Haben Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen?

Nahrungsergänzungsmittel können sogar ganz erhebliche Nebenwirkungen haben, deshalb ist die Einnahme solcher Mittel auch stets mit Vorsicht zu betrachten. Welche Nebenwirkungen Nahrungsergänzungsmittel haben ist natürlich von dem Eingenommenen Mittel, als auch der Art wie sie es Einnehmen abhängig. Die Nebenwirkungen können von lediglich leichten Magen-Darm-Beschwerden bis hin für den Organismus gefährlichen Nebeneffekten reichen. Sie sollten sich jedenfalls vor dem Kauf und der Einnahme genauestens über die Nebenwirkungen des Produktes informieren, und ob dieses eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Mitteln wie Medikamenten haben kann.

3 Kommentare
  1. demedbook
    demedbook says:

    B. mit Amoxicillin ) . Ist eine Lungenentzündung auf andere bakterielle Erreger – wie Mykoplasmen, Legionellen oder Chlamydien – zurückzuführen, kommen zur Behandlung meist Makrolid-Antibiotika, Fluorchinolone oder Cephalosporine zum Einsatz. Wenn sich die Lungenentzündung während eines Krankenhausaufenthalts entwickelt (sog. nosokomiale Pneumonie), werden meist zwei bis drei unterschiedliche Wirkstoffe zur Behandlung kombiniert, da die Erreger in stationären Einrichtungen häufiger resistent sind. Oft ist es bei einer Pneumonie allerdings notwendig, eine Therapie zu beginnen, bevor der Erreger bekannt ist – das soll mögliche Komplikationen vermeiden. Vermehrung und Abstoßung der Keratinozyten bei Psoriasis. Dass sich die Hautzellen bei Menschen mit Psoriasis so schnell vermehren, hängt mit einer Autoimmunreaktion zusammen. Dabei spielen verschiedene Entzündungsprozesse eine entscheidende Rolle. Wegen der Entzündung und stärkeren Durchblutung ist die Haut oft gerötet. Inzwischen hat man eine ganze Reihe von Genen entdeckt, die mit Psoriasis im Zusammenhang stehen. Die Ursachen der Erkrankung sind aber noch nicht abschließend geklärt. Psoriasis ist vor allem genetisch bedingt. Der größte Risikofaktor ist daher eine familiäre Veranlagung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind an Psoriasis erkrankt, liegt bei etwa 15 %, wenn ein Elternteil betroffen ist und bei etwa 40 %, wenn beide Elternteile betroffen sind.

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